Recht auf eigene Grenzen?

Haben Menschen schon als Kind die Erfahrung gemacht, dass ihre geistigen/körperlichen und/oder emotionalen Grenzen immer wieder überschritten wurden wie beispielsweise in Form von Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung oder ähnlichem, dann kann ihre Lernerfahrung daraus sein, dass sie kein Recht auf eigene Grenzen haben.

Sie hatten als Kind nicht die Möglichkeit eine Strategie zu entwickeln, wie sie sich schützen bzw. wurden von den Personen, denen sie vertrauten, nicht beschützt.

Waren die Erfahrungen überwältigend, wurde die Beziehung zum eigenen Körper und zu Gefühlen oft komplett abgespalten. Dieses Abspalten war in der erlebten Situation ein Überlebensmechanismus und eine Schutzfunktion, doch führt auch dazu, sich von sich selbst als getrennt zu empfinden.

Oft kommen Schuldgefühle oder Gefühle der Wertlosigkeit dazu, die es uns schwermachen, eigene Forderungen und Bedürfnisse zu formulieren und diese auch einzufordern.

Wie lernen wir wieder unsere Grenzen zu finden und zu setzen?

Es ist notwendig, mit sich selbst wieder in Beziehung und ins Spüren zu kommen und sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse immer mehr wahrzunehmen.

Das mag zu Beginn nicht immer mit angenehmen Gefühlen verbunden sein, aber gerade das Spüren über den Körper und das Erlauben und liebevolle Annehmen all unserer Gefühle und Empfindungen, führt immer mehr zu uns selbst und in eine neue innere Freiheit.

Machen wir uns auf diesen Weg, beginnen wir immer mehr uns selbst wertzuschätzen und als wertvoll zu empfinden und das ermöglicht uns, mehr auf uns selbst und unsere Bedürfnisse zu achten.

Der Weg zu deinen eigenen Grenzen führt über die Beziehung zu dir selbst.

Sei dir selbst wichtig und entscheide dich für dich!

Möchtest du dich auf deinem Weg zu deinen eigenen Grenzen gerne von mir begleiten lassen, dann schau dir gerne meine Angebote an und melde dich bei mir unter Kontakt.

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Dr. Elke Sigrid Fuchsbichler, ©2020

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