Hochsensibilität oder wenn wir (zu) viel spüren

Manche Menschen spüren mehr als andere und nehmen ihre Umwelt intensiver wahr. Sie sind Reizen gegenüber empfindsamer aber auch von anderen Menschen spüren sie viel und nehmen viel auf.

Diese Wahrnehmung hat sich meiner Erfahrung nach oft schon als Kind entwickelt. Die idealen Bedingungen sind natürlich wenn Kinder mit dieser Gabe gefördert und unterstützt werden.  Es haben sich aber viele Menschen mit schwierigen Erfahrungen in der Kindheit schon früh die Fähigkeit angeeignet, ständig ihre Sinne nach außen zu richten und die Umgebung zu scannen, ob von irgendeiner Seite Gefahr droht, weil sie sich nicht geborgen und geschützt gefühlt haben.

War es in der Kindheit eine Schutzfunktion, kann es als Erwachsener schnell zur Belastung werden.

Sind wir zu offen, nehmen wir zu viel von anderen und unserer Umgebung auf. Menschenmengen werden zur Herausforderung, weil wir die Emotionen der anderen intensiv spüren und uns selbst verlieren.

Es braucht viel Achtsamkeit sich selbst gegenüber, um zu unterscheiden, was zu einem selbst gehört und was nicht.

Wenn du das kennst, dann ist es wichtig, dass du gut auf dich achtest, dir Pausen gönnst und dich energetisch abgrenzt. Oft ist es schwierig, Emotionen von anderen wieder gehen zu lassen, wenn wir diese Menschen lieben, weil wir nicht möchten, dass es ihnen schlecht geht oder wir demjenigen helfen möchten, doch mit dem Tragen von Emotionen für andere ist weder dir noch dem anderen geholfen.

Was hilft bei der Abgrenzung?

  • Sich immer wieder Zeit für sich selbst zu nehmen und Ruhepausen zu gönnen.
  • Sein Energiefeld regelmäßig durch Abräuchern reinigen oder sich beispielsweise vorstellen in einer Schneekugel zu stehen und alles was nicht zu einem gehört abfließen zu lassen; dasselbe kann man sich auch beim Duschen machen.
  • Sich energetisch abgrenzen, in dem man eine Lichtkugel um sich visualisiert, die nur jene Energien durchlässt, die einem wirklich gut tun.
  • In anstrengenden und fordernden Situationen den Fokus immer wieder auf den eigenen Atem zu lenken und zu spüren wie er fließt, hilft bei sich zu bleiben und sich nicht im außen zu verlieren.

Bist du hochsensibel und nimmst sehr viel wahr, ist es essentiell, dass du gut auf dich achtest und diese Dinge täglich machst so wie Zähneputzen. Wichtig ist ebenso, dass du dir und deiner Wahrnehmung vertraust.

Viele mögen es mehr als Fluch statt als Gabe sehen, soviel wahrzunehmen, doch ist es vielmehr eine Gabe, andere zu spüren und in ihrem inneren Kern und ihrer Essenz wahrzunehmen.

Wenn du lernen möchtest, wie du dich besser abgrenzt und bei dir bleibst, dann schau dir gerne meine Angebote auf der Seite an.

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Dr. Elke Sigrid Fuchsbichler, ©2020

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