Grenzen setzen macht frei

Mit dem Wort Grenzen verbinden viele Menschen etwas Beschränkendes oder Einschränkendes und einige haben mit Grenzen an sich oft keine guten Erfahrungen gemacht. Niemand begrenzt sich gerne.

Wenn wir aber immer wieder selbst über unsere eigenen Grenzen gehen, weil wir uns zuviel vornehmen oder es zulassen, dass andere unsere Grenzen immer wieder überschreiten, dann fühlen wir uns schnell ausgelaugt, haben einen unausgeglichenen Energiehaushalt, sind oft müde und fühlen uns fremdbestimmt. Ich denke, jeder kennt dieses Gefühl, dass rasch alles zuviel wird und man sich in den den Pflichten des Alltages gefangen fühlt.

Daher ist es essentiell seine eigenen Grenzen zu kennen, zu spüren und diese auch anderen gegenüber zu setzen, denn erst das Bewusstsein für die eigenen Grenzen schafft uns den Raum, indem wir uns frei bewegen und entfalten können.

Ich vergleiche Grenzen setzen, gerne mit dem Abstecken des eigenen Reviers, weil es um unseren eigenen Raum geht, den wir nach unseren Vorstellungen gestalten, wahren und schützen und für den wir Verantwortung übernehmen.

Es mag sich widersprüchlich anhören, aber das Wahren unserer Grenzen uns selbst gegenüber und das Kommunizieren unserer Grenzen anderen gegenüber führt nicht zu mehr Beschränkung, sondern ermöglicht erst, uns frei zu fühlen.

Jedes authentische Nein zu jemand anderem erfordert Mut und ist ein JA zu sich selbst.

In welchen Lebensbereichen sagst du JA obwohl du NEIN meinst?

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Dr. Elke Sigrid Fuchsbichler, ©2020

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